Naturkosmetik – natürlich schön

Der erste Monat des Jahres ist schon fast wieder vorbei, wir haben den Feiertagsstress rund um Weihnachten und den Jahreswechsel gut überstanden und der Alltag hat uns wieder.

Bei vielen steht um diese Zeit eine Entgiftungs- oder Entschlackungskur im Raum. Gesunde Ernährung, reichlich Wasser und Bewegung stehen in solchen Detox-Programmen ganz oben. Neben Leber, Nieren, Darm und Lunge trägt auch die Haut als größtes Organ des Menschen einen großen Teil zum Erfolg bei. Mit Naturkosmetik können wir diesen Vorgang optimal  unterstützen und unser Wohlbefinden das ganze Jahr hindurch steigern.

“Die Haut ist der Spiegel unserer Gesundheit”

Die Natur schenkt uns Heilpflanzen, welche unsere Haut schützen, beruhigen, erfrischen und pflegen. Schon unsere Vorfahren nutzten die sanfte Kraft der Kräuterkosmetik zur Körperpflege. Die wertvollen Rezepturen wurden teilweise von Generation zu Generation vererbt und so habe ich auch ich so manche Mixtur von meiner Großmutter übernommen.

Wie der Name schon verspricht, verwendet man bei der Herstellung von Naturkosmetik ausschließlich Inhaltsstoffe, die sich in der Natur finden. Synthetisch hergestellte Rohstoffe die zu Allergien, Reizungen und ungewollten Hautveränderungen führen, haben absolutes Hausverbot. So wird auf Inhaltsstoffe wie synthetische Farbe-, Duft-, oder Konservierungsstoffe und Öle aus nicht nachwachsenden Ursprung (Mineralöle) zur Gänze verzichtet.

Besten Falls greift man auf Zutaten in BIO-Qualität zurück. Man darf nie vergessen, dass alles was an unsere Haut kommt auch irgendwann in den Körper gelangt.

Neben hochwertigen, kaltgepressten Ölen und Fetten, kommen auch Harze und Wachse zum Einsatz. Aber auch frische und getrocknete Heilpflanzen werden in jeglichen Formen für die Herstellung von Naturkosmetik genutzt. Naturreine ätherische Öle bereichern neben ihren Heilkräften auch mit einem angenehmen Duft.

Vorteile:

Individuell für dich

Wenn man sich seine Kosmetiker selbst herstellen kann, hat man auch das Privileg zwischen den Inhaltsstoffen wählen zu können. Das heißt,  die Inhaltsstoffe können explizit auf den Hauttyp abstimmen werden um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Zero waste

Die meisten Kosmetikprodukte verursachen jede Menge Plastikmüll, nicht zu vergessen auch der Anteil an Microplastik in vielen Produkten. Wir können diesen Teufelskreis umgehen und auf  reine Ingredienzien und wiederverwendbare Gebinde setzen.

Keine synthetischen Inhaltsstoffe

Wie bereits erwähnt, sind diese Stoffe für die Herstellung von Naturkosmetik tabu. Oft werden Abfallprodukte aus der Mineralölindustrie in konventionelle Kosmetikprodukte verarbeitet und das schadet unserer Haut und unserem ganzen Körper. Paraffine und Silikone sorgen zwar dafür, dass Haut und Haare auf den ersten Blick praller wirken, stauen aber Feuchtigkeit in unseren Zellen an. Das hat zur Folge, dass die Haut spröde und die Haare auf Dauer brüchig werden. Zusätzlich verstopfen Paraffine die Poren und stören somit die natürliche Hautregeneration. Diese Stoffe gelangen in späterer Folge in die Abwässer und schaden auch der Umwelt, nicht nur uns. Naturkosmetik ist somit ökologisch Vertretbar.

Kein Tierleid

Tierversuche für Kosmetika sind in der EU verboten, sowohl am Endprodukt wie auch für die Rohstoffe. Trotzdem werden Tiere weiter zu Tode gequält. Denn der Großteil der Substanzen für Kosmetika fällt nämlich auch unter die EU-Chemikalienrichtlinie und wird nach wie vor an Tieren getestet.Weltweit werden jedes Jahr mehr als 115 Millionen Tiere durch qualvolle Tierversuche getötet. Die Dunkelziffer dürfte aber um ein vielfaches höher sein, da nicht alle Tiere in diesen Statistiken erfasst werden. Dieser Punkt stimmt mich besonders traurig, motiviert mich aber gleichzeitig mit dem weiterzumachen von dem ich überzeugt bin und meinen Teil beizutragen.

Allergien können vermieden werden

Eine Kosmetikallergie entsteht, wenn auf bestimmte Inhaltsstoffe in Kosmetikprodukten eine allergische Reaktion entwickelt wird. Die üblichen Verdächtigen einer solchen Hautreaktion sind Duftstoffe, Konservierungsmittel und manche UV-Filter. Bei der Verwendung von Naturkosmetik besteht ebenso das Risiko einer Allergie, jedoch kann man hier besser auf die Zusammensetzung der selbsthergestellten Produkte achten. Zum Beispiel bei Kamille und Arnika. Diese Korbblütler rufen bei bestimmten Personen Allergien hervor, dies ist aber meist bereits im Vorhinein bekannt (Heuschnupfen oä.) oder sollte sorgfältig getestet werden.

Die natürliche Schönheit wird betont

Bei der Herstellung von natürlichen Kosmetikprodukten achtet man verstärkt darauf, das beste aus den jeweiligen Zutaten zu holen und alles möglichst naturbelassen weiterzuverarbeiten. Hierbei muss ich nochmal betonen welchen Mehrwert die Verwendung von Bio-Produkten hat. Nur das Beste für die besten Ergebnisse.

Zeit in der Natur

Für mich gibt es nichts schöneres als Zeit an der frischen Luft im Wald und am Berg zu verbringen, Pflanzen beim wachsen zuzuschauen und diese mit Bedacht und Dankbarkeit für mich nutzen zu können. Solang wir die Geschenke der Natur achten und nur das nehmen was wir brauchen, schaden wir nicht. Alles was zu viel ist, ist unnatürlich und nicht in unserem Sinne. So darf nicht die Gier unser Begleiter sein sondern die Wertschätzung!

Zeichen setzen

Jeder der sich dazu entscheidet auf Naturkosmetik umzusteigen bzw. ein paar Produkte aus seinem alten Sortiment zu verbannen, macht einen Schritt in die richtige Richtung – für sich, seinen Körper und sein Wohlbefinden.

Besonders freue ich mich auf den Detox Naturkosmetik Workshop in Mieders zu dem mich die liebe Lisa von “Koch mit Herz” eingeladen hat. In diesem Workshop dreht sich alles um das Thema Detox für die Haut. In kleinen Gruppen werden wir uns eine ganze Pflegeserie zum Thema Detox herstellen. Von einem Peeling über einen pflegenden Handbalsam bis hin zur Deocreme ist alles dabei was zur täglichen Körperpflege dazugehört. Wir freuen uns auf euch 🙂

Hier geht’s zur Anmeldung:

Detox Naturkosmetik Workshop mit Christina

 

Share: