Grießpudding mit Kokos und Papayamus

Eine schöne Erinnerung aus Kindertagen, ist für mich der typische Vanillepudding mit einem Schuss selbstgemachten Himbeersirup… liebe ich auch heute noch heiß – aber nur der von Mama 😉
Heute hab ich mir ein etwas abgewandeltes Rezept mit Grieß und Kokos, verfeinert mit dem  exotischen Fruchtfleisch der Papaya überlegt.

Das praktische ist, dass dieser Pudding sogut wie mit jeder Frucht harmoniert – die Kokosraspeln können gegebenfalls auch einfach weggelassen werden. Toll stell ich mir Pfirsiche oder eine warme Erdbeersauce dazu vor! Aber ich habe mich dieses Mal für Papaya entschieden – probiert es aus, was Euch am besten schmeckt. In diesem Sinne, einen guten Start in die neue Woche!

Zutaten für ca. 4 Stück
(je nach Größe der Formen)

50g Bio Dinkelgrieß
20g Maisstärke (Maizena)
500ml Pflanzenmilch (z.B. Kokosnuss Original oder Mandel ungesüßt von Alpro®)
20g Bio Kokosraspeln
das Mark einer halben Bio Vanilleschote
1 EL Kokosblütenzucker
1/4 Papaya

Zubereitung:

  • Dinkelgrieß und Maisstärke vermischen und in ca. 100ml kalte Milch einrühren
  • Die restliche Milch mit dem Zucker und dem Vanillemark zum kochen bringen
  • Wenn die Milch kocht, das Gemisch aus Grieß und Maisstärke dazugeben und gut verrühren
  • einmal aufkochen lassen, in Puddingformen füllen und kalt stellen
  • in der Zwischenzeit das Fruchtfleisch der Papaya pürieren und ebenso kalt stellen
  • wenn der Pudding ganz ausgekühlt ist mit dem Papayamus garnieren

Nährwerte pro Stück
(ohne Topping):

Kalorien: 137 kcal
Fett: 5,2 g
Kohlenhydrate: 19,6 g
Eiweiß: 2,5 g

 

Die tropische Powerfrucht – Papaya:

Nicht nur köstlich erfrischend sondern auch besonders gesund, begeistert die exotische Papaya mehr als nur den Gaumen. Internationale Studien haben unteranderem ergeben, dass dieses fruchtige Multitalent die Verdauung reguliert und die Darmgesundheit nach einer Antibiotikerterapie wiederherstellt (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen), als natürliches Anti-Aging-Mittel im Kampf gegen Falten wirksam ist, Entzündungen lindert und die Wundheilung anregt und sogar das Wachstum von Krebszellen hemmen soll . So ist Papaya in zahlreichen Medizinprodukten und Nahrungsergänzungsmittel enthalten – z.B. Caricol Gastro® (für die Nachbehandlung einer gereizten Magenschleimhaut nach einer Gastritis Erkrankung) oder Wobezym® (wird unteranderem bei entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparats eingenommen)

Papaya enthält Papain, ein proteinspaltendes Enzym, dass die Verdauung fördert. Dieses Papain, setzt in unserem Verdauungstrakt eine chemische Reaktion in Gang, bei der Proteine aus der Nahrung in Aminosäuren aufgespalten werden, um für den Menschen verwertbar zu sein. Zugleich schützt das Enzym innerlich vor Entzündungen, welche anderenfalls die Wiege vieler Erkrankungen sein können (z.B. Rheuma).
Betrachten wir die übrigen Inhaltsstoffe der Papaya, finden wir neben dem verdauungsfördernden Enzym viele weitere essentielle Nährstoffe mit zum Teil antioxidativer Wirkung. Besonders erwähnenswert sind die hohen Anteile an Vitamin A, C, E und Beta-Carotin. Darüber hinaus ist die Papaya eine gute Quelle für Magnesium, Kalium und eine Reihe von B-Vitaminen wie Folsäure und Pantothensäure. Und natürlich Ballaststoffe, die ebenso sehr wichtig für die Verdauung sind.

Andere Ansätze der Forscher deuten eindeutig darauf hin, dass Papaya das Wachstum von Krebszellen hemmt, da es den ihnen den Nährboden nimmt und diese sich so nicht mehr vermehren können. In Australien wird die Papayapflanze sogar offiziell als Krebsheilpflanze angepriesen. Zahlreiche Naturvölker sind sich dieser Wirkung schon seit Generationen bewusst und verwenden Teile der Pflanze als natürliches Heilmittel.

In zahlreichen Kosmetikprodukten enthalten, verspricht die Verwendung eine Verbesserung der Elastizität der Haut, eine beschleunigte Wundheilung und soll dabei helfen die abgestorbenen Hautzellen zu lösen. Der hohe Vitamin C Gehalt unterstützt die Kollagen-Produktion, welche die Grundlage für eine straffe Haut schafft. Die enthaltenen Antioxidantien Beta-Carotin, Vitamin A und E können den Teint sichtbar verbessern und kräftigen zugleich die Struktur von Haaren und Nägeln.

Man sieht also die Papaya hat weitaus mehr zu bieten als nur lecker zu schmecken und hat sich den Platz unter den Superfoods eindeutig verdient. Aber so wie bei jeden Lebensmittel, ist auch hier auf die Qualität zu achten. Eine Papaya aus biologischer Landwirtschaft ist natürlich empfehlenswert aber schwer zu bekommen. Bei guten Obst- und Gemüsehändlern und auf Märkten kann man oft hochwertige Früchte erstehen. Oder noch besser im Urlaub direkt vor Ort genießen 🙂

Weitere Verwendung:

  • Kerne trocknen und wie Pfeffer als fruchtig-pfeffriges Gewürz verwenden. Evtl. sogar ein paar Kerne unter den Pfeffer in der Mühle mischen, so schmeckt man fast gar keinen Unterschied.
  • Papayablätter als Tee
  • Trockenobst
  • Chutney, Saft usw.
  • Pflegende Gesichtsmaske:
    1/3 pürierte Papaya
    1 Eigelb
    1/2 Avocado
    1 Tl Honig
    1 Tl Olivenöl
    Alle Zutaten vermischen und auf die gereinigte Haut auftragen. Ca. 15 Minuten einwirkenlassen und mit lauwarmen Wasser abspülen.
  • Uvm.

 

 

Share: